Eine Jury hat die besten ersten Sätze aus jeglicher Literatur prämiert.
Gewonnen hat Kollege Günter Grass mit dem Butt:

“Ilsebill salzte nach.”
Na gut.
Bei der Kinder- und Jugendliteratur setzte sich mein alter Kumpel Janosch durch!

“In der Mottengasse elf, oben unter dem Dach hinter
dem siebten Balken in dem Haus, wo der alte Eisenbahn-signalvorsteher Herr Gleisenagel wohnt, steht eine
sehr geheimnisvolle Kiste.”
Ganz wunderbar!
Und noch wunderbarer: Die finnische Sprache hat vor einigen Jahren einen EU-Wettbewerb um den am schönsten klingenden Satz gewonnen. Der Satz ist:
Aja hiljaa sillalla.
und heißt in etwa “Langsam fahren auf Brücken.”
Großartig, oder?
Alaaf,
Alex